Der Berg ruft! Der Herbst ist für mich die ideale Zeit zum Wandern. Nicht zu heiß und nicht zu kalt. Früher legte ich immer großen Wert darauf, egal wo ich hingegangen bin, immer gut angezogen zu sein. Auch beim Wandern musste immer alles zusammenpassen. Doch kommt Alter, kommt Weisheit… mittlerweile lege ich bei meiner Wanderausrüstung keinen Wert mehr aufs „gut ausschauen“, sondern auf wetterfeste, bequeme und atmungsaktive Kleidungsstücke. In diesem Beitrag werde ich euch also einige Tipps geben, wie ihr euch auf eure Wanderung vorbereiten könnt und was ihr dabei haben solltet.


Wandern - lifewithnathalie


Das A und O beim Wandern: Der richtige Wanderschuh

Der richtige Wanderschuh ist Grundvoraussetzung für trittsicheres Wandern. Für eine leichte Wanderung auf einem Wanderweg reichen knöchelhohe Outdoorschuhe. Im mittelschweren Gelände würde ich dir Trekkingschuhe empfehlen, die zwar leicht sind, aber mehr Stabilität als ein Outdoorschuh geben. Möchtest du Wege gehen, die über unebenes, steiles Gelände, wie zum Beispiel Felsen, führen, dann sind richtige Bergschuhe notwendig. Diese gehen über die Knöchel, geben dir so mehr Halt und haben eine flexible Sohle. Außerdem haben diese Schuhe oft Zehen- und Fersenkappen, die für mehr Schutz bei Wandertouren sorgen. Grundsätzlich gilt natürlich: ein Wanderschuh sollte wasserdicht und atmungsaktiv sein! Und nein, der Schuh muss farblich nicht zur Jacke passen.

Trekkingschuhe >> hier  // hohe Bergschuhe >> hier

 

Die richtige Bekleidung

Die erste Schicht Kleidung, die direkt am Körper anliegt, ist immer die wichtigste. Funktionsshirts unterstützen unseren Körper beim Abkühlen, denn sie lassen einen feinen Schweißfilm auf unserer Haut und leiten nur überschüssige Feuchtigkeit nach draußen ab, wo sie verdunstet. Gut verarbeiteten Funktionsshirts aus Kunstfaser gelingt das am besten. Sie haben im Gegensatz zu Shirts aus Naturmaterialien, wie zum Beispiel Wolle, eigentlich nur einen Nachteil: Kunstfasershirts nehmen unseren Körpergeruch an und hart gesagt – wir stinken ein wenig schneller. Für mich dürfen bei einer Wanderung im Herbst auch Wandersocken, eine Fleecejacke, eine passende Tourenhose und eine wasserabweisende Outdoorjacke nicht fehlen. Außerdem sollte ein Stirnband nicht fehlen. Ende August war ich auf der Rax und es war SO kalt, meine Ohren waren wirklich kurz vorm Abfallen! Ein Stirnband werde ich also in Zukunft immer mit einpacken.

 

Funktionsshirt >> hier // Wanderjacke >> hier // Wandersocken >> hier  
Fleecejacke >> hier // Wanderhose >> hier // Stirnband >> hier

 

Der richtige Rucksack

Wie groß sollte mein Wanderrucksack sein? Kommt immer drauf an, wie lange ihr wandert und was ihr alles mitnehmt. Grundsätzlich sind aber ca. 20 Liter ein guter Schnitt. Ich finde es zum Beispiel auch sehr praktisch, wenn man die Wasserflasche in einem Seitenfach unterbringen kann. Dort erreiche ich sie einfach schneller. Achtet am besten gleich beim Kauf darauf, dass ein Regenschutz in euren Rucksack integriert ist. Wenn nicht, dann könnt ihr euch natürlich auch einen Schutz extra dazukaufen.

Rucksack schwarz >> hier // Rucksack lila >> hier // Rucksack türkis >> hier

 

Die richtige Verpflegung

Wasser ist und bleibt der Durstlöscher Nummer eins. Deshalb kommt bei mir immer nur Wasser in einer dichten Trinkflasche mit auf Wanderungen. Außerdem habe ich meistens ein, zwei Äpfel und ein paar Riegel mit. Meistens entscheide ich mich für Clif Bars. Gut zu wissen: Günstige Riegel liefern unserem Körper ausschließlich Kohlenhydrate, um ihn mit Treibstoff zu versorgen. Bei harten Belastungen ist es aber sinnvoll, während dem Sport Proteine zuzuführen. Die Proteine dienen nämlich auch als Energielieferant und wenn unsere Kohlenhydratspeicher leer sind, kann der Körper die Energie direkt aus den Eiweißen gewinnen. Meistens plane ich meine Verpflegung je nachdem ob ich vorhabe, am Berg in einer Hütte einzukehren oder nicht.

Thermosflasche 750 ml >> hier // Clif Bars >> hier // Trinkflasche 1 l >> hier