Lifestyle Unterwegs

Schiurlaub in Wagrain

19. März 2018

Gestern vor einem Jahr habe ich einen Beitrag über meinen Schiurlaub in Wagrain veröffentlicht. Da ich ein kleines Gewohnheitstier bin, kommt heute (fast) genau ein Jahr später wieder ein Schiurlaub-Beitrag. Auch heuer ging es, gemeinsam mit Papa, Bruder & Co. nach Salzburg, genauer gesagt nach Wagrain. Ich sagte ja bereits… Gewohnheitstier, hehe. Im Beitrag vom vergangenen Jahr habe ich euch bereits einige Infos zum Schigebiet gegeben, falls ihr mehr erfahren wollt, klickt mal rein.

Mein Schiurlaub 2018

Übernachtet haben wir auch heuer wieder in der Pension Zeitlos. Findet man eine Unterkunft, bei der einfach alles passt, dann bucht man diese einfach gerne wieder. Man kommt an und fühlt sich sofort wohl und gut aufgehoben. Wir haben unsere Zimmer schon letztes Jahr vor-reserviert, was sehr praktisch ist, da man sich dann um nichts mehr kümmern muss. In Wagrain angekommen sind wir am Donnerstag um ca. 10 Uhr. Natürlich wollten wir die paar Tage so gut wie möglich nutzen und sind so schnell es ging in die Schischuhe gehüpft. Um ca. 11 Uhr waren wir schon in der Gondel. Am ersten Tag haben wir uns auf den „Hauptberg“, den Grafenberg beschränkt und sind von dort Richtung St. Johann im Alpendorf rübergerutscht. Beim Lesen des Beitrags vom letzten Jahr habe ich bemerkt, dass wir das allererste Schiwasser zufälligerweise auch heuer in der gleichen Hütte getrunken haben. Danach ging es flott weiter.

Schiurlaub Wagrain 2018

 

Das Wetter

Am Donnerstag war das Wetter abwechselnd sonnig und bewölkt, es war aber nicht wirklich kalt. Der Schnee wird also immer schlechter, je später es wird… am ersten Tag war ich schon ein bisschen froh, als ich endlich aus den Schischuhen raus und in meine Converse reingeschlüpft bin. Beim Runterfahren war die Piste übersät von zusammengeschobenen Schneehaufen und da ich nun mal kein Schwergewicht bin, habe ich diese nicht „wegdrücken“ können. Während mein Bruder, der ein paar Kilo mehr auf den Rippen hat (sorry Manuel haha), alle Hügel ohne Probleme weggeschoben hat, hat es mich bei fast jedem ausgehoben. Aber gesudert wird nicht! Schifahren macht mir unheimlich Spaß, auch wenn es mich überall aushebt, hehe. Am Abend sind wir in die Unterbergalm nach Flachau essen gefahren und ich habe – wer mich kennt, der weiß, was jetzt kommt – Kasnockerl gegessen! WHAT ELSE? Auf die habe ich mich schon seit dem letzten Schiurlaub gefreut!

 


Tag 2:

Am zweiten Tag sind wir mit dem G-Link, einer Hang-Verbindungsbahn, die quer über das gesamte Tal verläuft, rüber auf den zweiten Hausberg und von dort aus Richtung Flachau gefahren. An diesem Tag hat sich unsere Gruppe ein wenig aufgetrennt, da mein Papa und Co. gerne in Hütten geht, ich aber eher Schifahren möchte, hehe. Wir sind also zu zweit weitergefahren und haben einige Pisten- und Liftkilometer hinter uns gelassen. Die Sonne hat sich sogar, ganz entgegen des Wetterberichts, ein paar Mal blicken lassen. Ich kann mich eigentlich nicht daran erinnern, dass wir im Familien-Schiurlaub einmal richtig Après Ski gemacht hätten. Am Freitag haben wir dann aber auf einer Hütte ein, zwei Willis getrunken und im Tal dann (safety first!) in der Kühbergalm Halt gemacht und noch ein, zwei Willis und ein, zwei, drei… Radler nachgelegt. Waren sogar Gösser Natur Radler – my faaaavorite. 😛 Natürlich haben wir uns nicht aus dem Leben geschwemmt, aber Après Ski gehört halt hin und wieder doch dazu.

Ein paar Stunden später sind wir dann wieder in die Kühbergalm gefahren und haben dort zu Abend gegessen. Neben einer Après Ski Bar im Freien bietet dieses Gasthaus nämlich auch leckere Spezialitäten an. Gegessen habe ich… Kasnockerl. Die sind halt in Salzburg einfach wirklich zu gut und ich konnte nicht widerstehen.

 


Tag 3:

Auf den dritten Tag habe ich mich am meisten gefreut! Letztes Jahr haben wir es leider nicht nach Flachauwinkel und Zauchensee geschafft. Heuer wollte ich mir diese Schigebiete aber keinesfalls entgehen lassen. Warum? Weils dort einfach super ist! Ich war schon immer ein großer Fan der Pisten auf der anderen Seite des Berges und ich hatte sie nicht falsch in Erinnerung. Um dorthin zu gelangen, muss man zuerst mit dem Auto nach Kleinarl fahren, von dort aus kann man dann schischaukeln. Da Zauchensee um 300 Meter höher liegt als Wagrain, war dort am Berg der Schnee weeesentlich besser. Das Wetter war zwar so lala, aber trotzdem war der Schitag super!

 


Alle Jahre wieder

Am späten Nachmittag bin ich mit meinem Papa zum Jägersee in Kleinarl gefahren und bin dort eine Seerunde gegangen. Dieser Rundgang gehört für mich einfach dazu, ich finde es soo schön dort hinten! Von Sandra, unserer Vermieterin, haben wir dann erfahren, dass im Sommer 2017 durch ein Unwetter zwei neue Seen in Kleinarl, unmittelbar hinter dem Jägersee, entstanden sind, die Josefi Seen. Diese werden als „Karibik des Pongaus“ bezeichnet, können aber leider nur im Sommer besucht werden. Was heißt das? Ich muss wohl auch mal im Sommer nach Wagrain bzw. Kleinarl.

 


Klappe die Dritte

Am Abend ging es nochmal in unser liebstes Gasthaus, in die Unterbergalm in Flachau. Wir sind wirklich solche Gewohnheitstiere, es ist eigentlich witzig mit uns. Ratet mal was ich gegessen habe? Ich konnte einfach nicht anders, haha! Mit den Kasnockerln reicht es jetzt wieder bis nächstes Jahr.

„Na Papa, bitte mach jetzt ka Foto, i wü afoch nur essen!“
Bist as jetzt?“  – „Kann i jetzt bitte ENDLICH essen?!“ 😛

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2 Kommentare

  • Reply (P)interessiert #10: gesunde Rezeptideen - lifewithnathalie.com 27. März 2018 at 08:36

    […] und wieder mache ich schon Ausnahmen, wie zum Beispiel während meinem Schiurlaub, über den ihr hier mehr erfahren könnt. Dort habe ich einfach was und wie und wann ich wollte gegessen, hehe. Zurück zuhause wird […]

  • Reply Life Update #12 || März - lifewithnathalie.com 19. April 2018 at 14:12

    […] Der März bestand allerdings nicht nur aus Kartons schleppen und putzen, sondern auch aus einem tollen Schiurlaub. Wir waren wieder in unserem all-time Lieblingsschigebiet: Wagrain! Auch über den Schiurlaub habe ich schon einen Beitrag veröffentlicht. Wer den Winter also nochmal ein klein wenig aufleben lassen will, kann sich hier den Beitrag, gefüllt mit gaaaanz vielen Fotos, ansehen. […]

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