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Rezept: warmer Kürbis Salat mit Fisolen

3. September 2017

Auch wenn wir es nicht wahr haben wollen… der Sommer ist temperaturtechnisch vorbei. 10 Grad am Morgen bedeutet für mich so viel wie: Hallo Herbst. Doch das ist gar nicht so schlimm, ich finde jede Jahreszeit toll und finde mir immer wieder Dinge, über die ich mich in betreffender Jahreszeit sehr freue. Im Herbst sind das zum Beispiel Kürbisse, das Herbstgemüse schlechthin.

Der Kürbis ist die Entschuldigung der Natur dafür, dass der schöne Sommer bald endgültig vorbei ist.

 


Kürbis Faktencheck

Weil ich mich aber noch nicht ganz vom Sommer verabschieden möchte, habe ich diesmal ein Salatrezept ausgedacht. Salat = Sommer, Kürbis = Herbst, eine sommerlich-herbstliche Mischung also und außerdem richtig lecker! Zugegeben, oft sind meine eigenen Rezept-Kreationen nicht essbar, dieses ist mir aber sehr gut gelungen wie ich finde. Die beliebtesten Kürbisse sind der Butternusskürbis, der Muskatkürbis mit seiner pikanten Note, der aromatische Hokkaidokürbis und auch der Spaghettikürbis, dessen Fruchtfleisch sich sogar wirklich als Spaghetti-Ersatz verwenden lässt. Kürbis schmeckt nicht nur sehr lecker, sondern ist auch gesund. Kürbisse sind wichtige Lieferanten für Vitamine (z. Bsp. Beta-Carotin als Vorstufe von Vitamin A), Mineralstoffe (u.a. Kalium, Kalzium, Eisen und Magnesium) und sättigende Ballaststoffe.

Warmer Kürbis-Fisolen Salat mit Hüttenkäse

Ich habe mich bei diesem Rezept für Hokkaidokürbis entschieden. Warum? Ein ganz einfacher Grund: ich bin ein relativ bequemlicher Mensch in der Küche und versuche, so wenig Zeit wie möglich mit „unnötiger Vorarbeit“ zu verplempern. Kürbis schälen kann oft ziemlich schwierig sein, da die Schale sehr hart sein kann. Hokkaidokürbis muss nicht geschält werden und schmeckt außerdem sehr aromatisch. Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen! Ihr braucht: (1 Portion)

  • ½ Hokkaidokürbis
  • 2 Handvoll Fisolen
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer, frischer Thymian, Rosmarin
  • 1 EL Pinienkerne
  • 1 Handvoll Walnüsse
  • Olivenöl
  • Hüttenkäse (Cottagecheese)

 

So geht’s:

Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Der Kürbis dauert am längsten also beginnen wir gleich damit. Den Hokkaido waschen und halbieren, das Kerngehäuse mit einem großen Löffel entfernen und anschließend dünne Spalten herunterschneiden. 2 EL Olivenöl in eine Schüssel geben und die Kürbisspalten darin schwenken. Die Spalten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Bleck legen und mit Salz und Pfeffer würzen. Frische Thymian- und Rosmarinzweige auf den Kürbisspalten verteilen und im vorgeheizten Backofen ca. 25 Minuten (je nach Dicke der Spalten) backen lassen. Passt auf, dass der Kürbis nicht zu schwarz wird.

Pinienkerne und Walnüsse in einer Pfanne ohne Öl langsam erhitzen und rösten. Natürlich kann man sich diesen Schritt auch sparen, die Nüsse und Kerne schmecken aber wesentlich besser, wenn das Röstaroma austritt. Die Pfanne vom Herd nehmen und die Kern-Nussmischung vollständig abkühlen lassen. In der Zwischenzeit waschen wir die Fisolen und entfernen anschließend die harten Enden. Die Fisolen werden dann in ca. 3 cm große Stücke geschnitten und in Salzwasser gekocht. Je nachdem wie weich bzw. knackig ihr eure Fisolen wollt, lasst ihr diese zwischen 8 und 15 Minuten kochen. Nach dem Kochen abseihen und mit Knoblauch (gepresst oder fein gehackt) verfeinern. Kürbis und Fisolen in einer Schüssel miteinander vermengen, die Kern-Nussmischung dazugeben und alles vorsichtig verrühren. Den warmen Salat dann auf einem Teller anrichten und Cottagecheese dazu reichen.

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