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Rezept: gesunde Zimtsterne

26. November 2017

Egal ob Zimtsterne, Eisenbahner oder Vanillekipferl: Kekse backen gehört zur Weihnachtszeit einfach dazu. Doch wie wir alle wissen, sind Kekse leider alles andere als gesund. Meistens stecken in der Bäckerei Unmengen an Butter und Zucker. Es gibt jedoch auch gesunde Kekse, die wertvolle Inhaltsstoffe enthalten und trotzdem lecker schmecken. Ich habe eine kleine Rezept-Reihe mit gesunden Keksen geplant. Vorab verrate ich euch schon zwei Tipps, mit denen ihr euren Keksteig ein bisschen gesunder zubereiten könnt:

  • Zucker durch Süßungsmittel wie Lucuma, Honig, Ahornsirup oder Agavendicksaft ersetzen
  • Statt Weißmehl lieber Vollkornmehl oder gemahlene Nüsse verwenden
 

 

Gesunde Zimtsterne

Bei diesem Rezept für gesunde Zimtsterne lassen wir Haushaltszucker weg und verwenden stattdessen Kokosblütenzucker, Lucumapulver und Ahornsirup. Der Kokosblütenzucker und das Lucumapulver haben einen sehr niedrigen glykämischen Index. Das bedeutet, dass sie den Blutzuckerspiegel nicht rapide ansteigen lassen. Dadurch sind diese beiden Zuckeraustausch-Produkte auch für Diabetiker bestens geeignet, denn sie verhindern Zuckerhochs und -tiefs. Außerdem stecken im Lucumapulver wichtige Mineralien wie Kalium, Eisen und auch Zink, die man im herkömmlichen weißen Zucker vergeblich sucht. Kombiniert man Kokosblütenzucker und Lucumapulver mit gemahlenen Mandeln, Leinsamen, Zimt und Vanille, dann entstehen daraus leckere Zimtsterne.


Für die gesunden Zimtsterne brauchst du:
  • 250 g gemahlene Mandeln
  • 100 g Kokosblütenzucker
  • 2 EL gemahlene Leinsamen
  • 2 EL Ibex Lucumapulver
  • 1 Prise gemahlene Vanille
  • 2 EL Ahornsirup
  • 4 EL kaltes Wasser
  • 3 TL Zimt

Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Gemahlene Leinsamen mit 4 EL Wasser in einer kleinen Schüssel vermengen und ca. 10 Minuten zum Quellen in den Kühlschrank stellen. Die gemahlenen Mandeln, den Kokosblütenzucker, das Lucumapulver und Zimt in einer Küchenmaschine oder mit einem Handrührgerät vermengen. Den Ahornsirup und die Leinsamenmischung dazugeben und weiter verrühren, bis ein klebriger Teig entsteht. Sollte der Teig zu trocken sein, einfach noch ein wenig Wasser dazugeben. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Den Teig danach zwischen zwei Backpapierblättern ca. 0,5 cm dick ausrollen. Tipp: du hast kein Nudelholz? Dann verwende einfach eine große Glasflasche. Aus dem ausgerollten Teig mit einer Ausstechform Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Die Kekse bei 160 Grad ca. 10 Minuten backen. Lass die Zimtsterne besser nicht aus den Augen, denn sie brennen sehr schnell an. Die Zimtsterne nach dem Backen abkühlen lassen und dann vom Backpapier lösen.

Optional kannst du die Zimtsterne mit „Puderzucker“ aus Birkenzucker bestreuen. Den Birkenzucker dafür in einen Food Processor oder einen starken Mixer geben und ca. 20 Sekunden auf höchster Stufe zu Puderzucker mahlen. Die abgekühlten Zimtsterne mit dem Puderzucker bestäuben. Natürlich kann man aus dem gemahlenen Birkenzucker auch eine Glasur machen. Dafür den Birkenzucker mit Zitronensaft vermischen und mit einem Löffel auf die abgekühlten Kekse geben.


Und schmecken die auch gesund?

Zur großen Überraschung schmecken die Kekse wirklich lecker! Schon oft habe ich versucht, meiner Familie gesunde Kekse unterzujubeln, nie haben sie geschmeckt. Doch mit den Zimtsternen konnte ich sogar meine Großeltern überzeugen. Dass diese Kekse komplett ohne Haushaltszucker, Mehl und Butter sind, konnten sie kaum glauben. Hab ich ihnen diesmal auch erst nach dem Kosten verraten, ich wollte ja eine ehrliche Meinung hören, hehe. Die Kekse sind zwar etwas härter als gekaufte Zimtsterne, werden aber durch die Glasur dann wieder ein wenig weicher.

 

Zimtsterne

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2 Kommentare

  • Reply Judith Schädel 25. November 2017 at 18:28

    Also ich kann nur sagen einfach köstlich. Sollte man unbedingt mal ausprobieren. Lg Judith

  • Reply Life Update #8 || November - lifewithnathalie.com 1. Dezember 2017 at 10:26

    […] ersten gesunden Zimtsternen versucht. Und ob man es glaubt oder nicht: die sind total gut geworden! Hier findet ihr das Rezept. Ich war wirklich überrascht, da meine Experimente meistens kläglich […]

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