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(P)interessiert #8: Wanderlust

23. November 2017

Wanderlust – dieses Wort hört und sieht man heutzutage sehr oft. Aber was bedeutet dieses kleine Wort eigentlich genau? Laut Wikipedia folgendes: Wanderlust war bereits ein mittelhochdeutsches Wort und beschreibt die Lust am Wandern, den steten inneren Antrieb, sich zu Fuß die Natur und die Welt fern der Heimat zu erschließen. Also kurz gesagt: die Lust am Wandern, na no na net. Aber für mich heißt Wanderlust nicht nur, sich freuen, dass man auf Berge kraxelt, sondern auch, dass man viel und weit reist. Wikipedia erklärt das Wort also eigentlich ganz gut – die Freude daran, die Welt fern der Heimat kennenzulernen.

Wanderlust wecken

Kennt ihr das? Ihr schaut euch Fotos an und denkt euch sofort: da muss ich hin bzw. das muss ich auch mal machen! Ich habe vor kurzem auf Tumblr und Pinterest einige Profile entdeckt, die die Wanderlust in mir nicht nur geweckt, sondern so extrem aufgebaut haben, dass ich am liebsten sofort einen Van kaufen und mich auf die Reise machen würde. Man merkt sofort, in welche Richtung der für mich „perfekte Urlaub“ geht. Weißer Strand, glasklares Wasser, tropische Temperaturen – klar, auch dem gegenüber wäre ich natürlich nicht abgeneigt. Aber ein Wanderurlaub, ganz ohne Hotel, am liebsten mit Campen, übertrifft dies für mich noch um weiten!

Warum?

Für mich gibt es einige gute Gründe, die für einen Campingurlaub sprechen. Einige Beispiele: man verbringt viel Zeit in der Natur und in der frischen Luft, während man sich die schönsten Seen und Berge ansieht. Camping ist billiger, als ein Hotelaufenthalt. Für den gleichen Betrag, der für Hotelübernachtungen berechnet wird, kann man stattdessen eine komplette Camping Ausrüstung kaufen. Beim Campen ist man nicht an einen Ort gebunden. Gefällt einem die ausgewählt Destination nicht, dann fährt man einfach weiter.


Land der Berge und Gesetze

Wär doch bestimmt auch schön, mal unter freiem Himmel in unseren heimischen Bergen zu übernachten, oder? Schön wär’s, grundsätzlich ist das aber verboten. Auch in Deutschland und Südtirol gibt es strenge Regeln fürs Campen auf Bergen. Eine Nacht unter freiem Himmel kann bis zu 14.500 € Strafe kosten. Man unterscheidet in Österreich aber immerhin das Zelten im Waldbereich und oberhalb der Baumgrenze. Das Zelten im gesamten Waldbereich ist österreichweit verboten. Einzig Ausnahme: es liegt eine ausdrückliche Zustimmung des Grundeigentümers oder eine Notlage vor. Oberhalb der Baumgrenze beginnt die Zone des alpinen Ödlands. Für diesen Bereich fallen die Regelungen je nach Bundesland unterschiedlich aus. Tirol, Niederösterreich und Kärnten sind sehr streng, die anderen Bundesländer hingegen weniger.

Die Freiheit des Nordens

Ganz anders verhält es sich zum Beispiel aber mit dem Wildcampen in Schottland und in Skandinavien. Im Gegensatz zu den meisten Ländern in Europa ist in Schottland das wilde Campen mit dem Zelt nicht nur (fast) überall gestattet, sondern dort sogar gern gesehen. Das Jedermannsrecht macht es Campern in Schweden, Finnland und Norwegen besonders leicht. Es erlaubt das Betreten von Land zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auf Skiern. Ausnahmen bilden Kraftfahrzeuge, die jedoch am Straßenrand abgestellt werden dürfen, solange dadurch keine Schäden an der Natur und keine Verkehrsbehinderungen entstehen. Mehr Infos findet ihr hier.

Zuletzt noch ein toller Tipp: die liebe Sabrina von BeRosa GoGreen hat unter der Kategorie Wandern ganz ganz tolle Beiträge und die aller schönsten Fotos auf ihrem Instagram-Profil. Schaut mal vorbei!

So, jetzt aber zu den Bildern:

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