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Life Update #4 || Juni

6. Juli 2017
Life Update: Juni

Juni vorbei! Schon wieder ein Monat verflogen! Und monatlich grüßt das Murmeltier: wie kann es sein, dass die Zeit so schnell vergeht?! Mein Juni war geprägt von viel Sonnenschein, Wassermelone, viel Essen und einigen Ausflügen. Meiner Oma darf ich ihren Lieblingssatz – „Kind, du bist wirklich nur am Flug!“ – diesen Monat echt nicht übel nehmen. Viel Spaß beim Lesen meines Juni-Updates.

 

Unterwegs

Anfang Juni habe ich mit einer Freundin mal wieder eine Runde durch meine schöne Heimat gedreht. Ich habe ja bereits im Mai-Update erwähnt, dass ich die Steinwandklamm öfter besuchen möchte. Gesagt, getan. Es war an diesem Tag unerträglich schwül, deshalb haben wir unser Ibex nach der Wanderung sehr genossen. Eiskalt war es dann zwar nicht mehr aber erfrischend allemal! Es gibt für mich kein angenehmeres Geräusch, als das Zirpen von Grillen und rundherum NICHTS. Einfach keine anderen Geräusche. In meinem Heimatort, indem es mehr Kühe als Menschen gibt, bin ich also sehr gut aufgehoben.

Ich bin im Juni zum ersten Mal seit gefühlten 10 Jahren wieder auf einem Fahrrad gesessen. Gemeinsam mit meiner Mama habe ich eine 20-Kilometer Runde gedreht und dabei die Ruhe genossen. Ihr müsst wissen: im hintersten Eck von Furth, meinem Heimatort, ist es wirklich eine ausgesprochene Seltenheit, wenn man Menschen antrifft. Ganz zu schweigen von Autos. Früher habe ich immer spaßhalber gesagt: „Wenn ich mich im Furthergraben (wie wir ihn nennen) auf die Straße lege, kann ich sicher ungestört drei Stunden schlafen, weil eh nie ein Auto kommt.“ Ganz so ruhig ist es dann doch nicht, wahrscheinlich würde in den drei Stunden schon ein Auto vorbei fahren. Aber zwei wären dann schon wieder sehr hoch geschätzt haha.

Im Sommer darf ein Besuch am Tel Aviv Beach in Wien nicht fehlen. Neben der Strandbar Herrmann, wo ich übrigens im Juni auch war, ist der Tel Aviv Beach meine Lieblingsstrandbar in Wien. Eigentlich dreht sich dort auch, wie fast immer bei mir, ums essen. Aber ich habe diesen Punkt jetzt mal zu Unterwegs gezählt, weil ich unter dem Punkt Gegessen schon zu viele Dinge aufgezählt habe haha. Ich dichte mal ein allseits bekanntes Ohrwurm-Lied um… Eisgekühlte Limonana, Limonana eisgekühlt.. und dazu ein Salat mit Gurken… na wer kennt‘s? Falls ihr euch jetzt nicht auskennt, schaut mal hier rein.

Ich war diesen Monat gleich zwei Mal in Baden. Einmal bei Baden tischt auf und Ende des Monats nochmal bei Baden in Weiß. Ich bin während meiner Schulzeit 5 Jahre lang täglich nach Baden gefahren. Seitdem ich arbeite bin ich aber so gut wie nie dort und habe deshalb nicht schlecht über neue Parkhäuser und sonstige Änderungen in der Stadt gestaunt. Ich habe mich sehr gefreut, dass bei Baden in Weiß der Eispeter (alias das beste Eigeschäft in Baden) am späten Abend noch offen hatte. Und außerdem habe ich mich über deren Mojito und Grüner Veltliner Eis gefreut.

Das grüne Herz Österreichs

Im Juni hatte ich außerdem eine Woche Urlaub. Gleich am ersten Urlaubstag besuchte ich mit meiner Familie den Grünen See in der Steiermark. Ich war bereits zum zweiten Mal dort und finde das Naturschauspiel immer wieder beeindruckend. Diesmal hatten wir zusätzlich den „Unter-der-Woche-Vorteil“. Als ich den See zum ersten Mal besuchte, war das an einem Samstag. Dementsprechend waren auch sehr viele andere Besucher dort. Dieses „Problem“, das eigentlich keines ist, da sich die Besuchermassen relativ gut aufteilen, hatten wir diesmal gar nicht.

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Gegessen

Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habe: gutes Essen spielt eine zentrale Rolle in meinen Life-Updates. Auch diesen Monat habe ich unterschiedliche Restaurants besucht. Begonnen hat mein Food-Monat mit einem Besuch im Amterl in Baden.

Wer sich für Szenelokale in der Umgebung interessiert, der kommt am Amterl nicht vorbei. Das Essen hat mir geschmeckt und wir wurden sehr freundlich bedient. Jetzt kommt das ABER. Da zeitgleich die Veranstaltung Baden tischt auf stattfand und wir draußen gesessen sind, war es sehr laut und man konnte sich nicht wirklich gut unterhalten. Dafür kann natürlich das Lokal nichts, aber ich finde, man hätte zumindest bei der Reservierung darauf hinweisen können. Das war aber gar nicht der Hauptstörfaktor… dieser war eine Gruppe betrunkener Männer, dir direkt neben uns gesessen ist und das gesamte Restaurant niedergeschrien hat. „Heeeast, a Vodka Lemon, a Runde Jägermeister und a Krügerl bitte“ – äh, ja. Auf solche Tischnachbern kann ich in Zukunft sehr gerne verzichten. Nach dem Essen sind wir sofort aufgestanden und haben das Lokal verlassen. Vielleicht werde ich dem Amterl noch mal eine Chance geben, wenn keine sturzbetrunkenen Gäste dort sind.

Ways to my heart: make me food, buy me food, be food.

Diesen Monat habe ich mit meiner Mama auf ihrem Balkon oder besser gesagt in ihrem eigenen Dschungel gefrühstückt. Jeden Sommer findet man sich auf ihrem Balkon in einem Meer aus unzähligen Blumen wieder. Heuer hat sie zum ersten Mal ein wenig Platz für einen Tisch gelassen! Diese Neuerung wurde also gleich mit einem Frühstück draußen am neuen Tisch gefeiert.

Im Juni habe ich zum ersten Mal das Ulrich in Wien besucht. Darüber habe ich euch hier eine ausführliche Restaurant-Review verfasst. Ich finde die Lage und das Lokal sehr anschaulich und das Essen hat wirklich hervorragend geschmeckt. Ich war sicher nicht zum letzten Mal dort! Bleiben wir gleich in Wien. Ein weiteres erstes Mal erlebte ich im Rinderwahn, einem Burger-Restaurant mitten in Wien. Auch dieses Lokal habe ich zum ersten Mal besucht und auch dort wurde ich nicht enttäuscht. Von der Vorspeise (gebackene Mac and Cheese) über den köstlichen Burger bis hin zum Cheesecake als Dessert – alles einfach super! Der Cheesecake trägt bei mir ab sofort übrigens den Titel „bester Cheesecake ever“. Besonders gefallen hat mir auch das Rundherum. Sprüche wie „Ich will ein Rind von dir“ und Speisekartenbezeichnungen wie „Die fette Sau“ (Pulled Pork-Burger) fand ich sehr witzig.

Geheimtipp

Und zuletzt möchte ich euch noch einen tollen heurigen vorstellen, den uns eine liebe Bekannte empfohlen hat. Wein&Gut Rathbauer in Kottingbrunn! Bitte schaut euch die Website an. (das könnt ihr übrigens hier machen) Wie schön ist dieser Heurige bitte? Das Lokal hat von April bis September jeweils ein Wochenende pro Monat geöffnet. Klassische Gerichte wie Brettljausn findet man dort eher nicht – ich würde das Weingut Rathbauer eher als „Nobelheurigen“ bezeichnen. Ich habe mich für einen Toskana Salat mit frischen Früchten und gebratenem Prosicutto und Parmesan entschieden. Unter anderem fand man auch Schweinsbraten, gefüllte Hühnerbrust, Vitello Tonato und viel mehr auf der Speisekarte. Besonders angetan haben es mir der traumhafte Garten und der Vintage-Look des Lokals. Lest euch mal die Bewertungen auf Tripadvisor durch, diese sagen schon alles.

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Sommer genießen

Natürlich habe ich während meiner Urlaubswoche im Juni auch einen See besucht. Neben dem Grünen See halt, da war ich nämlich nicht baden. Im Viehofner See in Sankt Pölten aber schon. Auch wenn es mich sehr viel Überwindung gekostet hat, in das kalte Wasser zu gehen – ich war drin! Mein Go-To See ist eigentlich der Forchtensteiner Stausee, den besuche ich schon seit meiner Kindheit. Leider ist der Stausee aber sehr klein und es ist halt auch irgendwie immer wieder dasselbe… deshalb haben wir uns diesmal für einen anderen See entschieden. Vorteil am Viehofnersee: im dazugehörigen Lokal, der Seedose, gibt’s Eisgreissler-Eis!

Auf meinem Balkon habe ich mit meinen Freundinnen laue Sommernächte und das ein oder andere Glas kühlen Spritzer genossen. Mein Balkon ist mein absoluter Lieblingsplatz im Sommer. Ich verbringe sehr viel Zeit draußen – sei es beim Grillen, beim Tratschen mit Freunden oder einfach nur beim Sonnen auf meinem neuen Liegestuhl. JA, ich habe endlich einen Liegestuhl und muss nicht mehr meinen Tisch zur Sonnenliege umfunktionieren. Meine bisherige, total unbequeme Liegesituation könnt ihr euch im letzten Life Update ansehen. Eiskaltes Ibex ist an heißen Sommertagen mein treuer Begleiter. (ihr kennt mich mittlerweile, oder?)

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Familien-Zeit

Wie ihr hoffentlich wisst, war am 11. Juni Vatertag. Mein Papa ist ja immer sehr haglich, man muss sich für ihn immer das ultimative Geschenk überlegen, sonst fühlt er sich gleich benachteiligt. Gemeinsam mit meinem Bruder habe ich mir also was überlegt. Beziehungsweise haben wir einfach genau das gekauft, was er sich gewünscht hat, nämlich die NÖ-Card. Zusätzlich hat er noch ein witziges T-Shirt von Gscheade Leibal bekommen, über das er sich sehr gefreut hat. Den Vatertag haben wir mit einer Grillparty im Garten ausklingen lassen. Und apropos Gescheade Leibal: habt ihr oben das Foto von Baden in Weiß gesehen? Die Tasche wurde mir völlig unerwartet vom Gscheade Leibal-Team zugeschickt! Mit einem handgeschrieben Brief, aufdem sogar mein Papa ein Kompliment abgestaubt hat. „Dem Papa steht unser Leibal jedenfalls scho amal sehr gut.“  DANKE für das witzige Sackerl!

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Gewundert

Habe ich mich über meine komischen Vorlieben. Ich bin ein Mensch, der Kaffee hasst. Und wenn ich von HASS rede, dann meine ich auch HASS. Mir schmeckt Kaffee überhaupt nicht und ich finde schon alleine den Geruch furchtbar ekelhaft. Aber siehe da… seit kurzem trinke ich Eiskaffee. Und sogar richtig gerne! Ich spreche übrigens nicht von selbstgemachtem Eiskaffee, sondern von gekauftem. Der Geschmack erinnert mich einfach überhaupt nicht an normalen Kaffee. Ist halt auch fraglich, wie viel echten Kaffee die gekauften Eiskaffees jemals gesehen haben. Aber das ist eine andere Geschichte.

Wie kurz ist bitte die Zeit zwischen „die Kirschen sind fast reif, noch ein bisschen sauer aber nicht wurmig“ und „die Kirschen sind jetzt reif, süß und wurmig“?! Dazwischen liegt nicht mal eine Woche! Ich habe heuer Kirschen direkt vom Baum gegessen, die zwar schon fast reif waren, aber eben noch nicht hundertprozentig. Ich teile Kirschen sicherheitshalber immer vorher entzwei, damit ich keine Würmer mitesse. Ein paar Tage später waren sie dann reif und JEDE einzelne war wurmig. Ich sollte wohl einfach damit anfangen, die Früchte komplett ohne zerteilen zu essen. Mein Physiklehrer hat immer gesagt: „Wenn ich es nicht erklären kann, ist es so, als ob ich es nicht wüsste“. Ich kann mir also quasi denken: wenn ich den Wurm nicht sehen kann, ist es so, als ob er nicht drin wäre. Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß – oder so…

Wieso bin ich so dumm?

Gewundert habe ich mich diesen Monat mal wieder über meine eigene Dummheit. Ich weiß ganz genau, dass sich im Sommer Hitze unter meinen Haaren „sammelt“, wenn ich sie offen trage. Ich finde aber auch, dass mir ein Zopf einfach nicht passt und entscheide mich sehr oft für die Variante mit offenen Haaren. Und wie soll es anders sein? Ich bereue es fast jedes Mal. Sei es beim Fortgehen in der Nacht oder auf einem Erdbeerfeld bei 35 Grad im dort am Feld erst gar nicht vorhandenen Schatten. Da wären wir auch schon bei meiner nächsten Dummheit. Wieso fährt man bei 35 Grad auf ein Erdbeerfeld, auf dem es keinen Schatten gibt und auf das die Sonne nur so runterknallt? Ich weiß es nicht, ich kann es euch nicht erklären haha.

Juni


Watermelon is life

Wortwörtlich. Ich habe diesen Monat mein beliebtestes Foto auf Instagram raufgeladen. Kein Foto von mir hat jemals so viel Zuspruch und Likes bekommen, wie dieses. Ich finde das Foto zwar auch sehr witzig, aber mit so viel Rückmeldung habe ich echt nicht gerechnet! Bei mir zuhause hat gefühlt JEDER das Foto gesehen, viele Leute haben mich darauf angesprochen. Und damit nicht genug: das Foto wurde sogar bei Punkt12 auf RTL gezeigt! Also falls ich mich mal nicht mehr melde: RTL Business is going on. Ain’t nobody got time for blogging. 😛

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Auch im Juli werde ich selten zuhause sein. Ich habe viele Fotoshootings geplant, möchte zum Grand Slam auf die Donauinsel, bin auf einer Hochzeit eingeladen und und und. Ich freue mich schon auf ein paar aufregende Wochen und wünsche euch einen tollen Start in den neuen Monat!

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