Life Update: Juni & Juli

Und mal wieder beginne ich diesen Beitrag (leider) mit folgendem Satz: long time no read! Es ist schon wieder über ein Monat her, seitdem der letzte Beitrag (ein Eis-Rezept übrigens, hint hint) hier am Blog online gegangen ist. In letzter Zeit hatte ich irgendwie nicht die richtigen Worte, ich weiß auch nicht, wieso diese Phasen immer wieder kommen. Passiert ist in den letzten Wochen dennoch so einiges, deshalb habe ich mir gedacht, ich fasse den Juni und den Juli in einem Beitrag zusammen und mache ein zusammengewürfeltes Life Update.

Left my heart in Südtirol

Anfang Juni habe ich mit meinen Freundinnen Anna, Anna 2, Sophia und Stefanie ein Wochenende in Südtirol verbracht. Andere in unserem Alter machen Partyurlaube, wir old ladies machen Wanderurlaube, haha. Die Reise wird uns allen bestimmt noch sehr lange in Erinnerung bleiben, es ist einfach sooo traumhaft dort. Ich habe bereits einige Beiträge über Südtirol am Blog veröffentlicht, diese findet ihr hier, hier und hier. Ach, am liebsten würde ich sofort meinen Rucksack packen und wieder hin fahren. Wahnsinn, wie schön so ein kleines Stückchen Erde sein kann.


Let’s get the party started

In den vergangenen Monaten war ich auf dem einen oder anderen Festl und außerdem auch bei einer Geburtstagsparty meiner Freundinnen eingeladen. Unter anderem war ich mit meiner Freundin Stefanie bei „Weissenbach trägt Weiß“, eine Art Gretzlfest, das heuer zum ersten Mal erfolgreich veranstaltet wurde. Danach ging es direkt weiter auf die Geburtstags-Grillparty von unseren Freundinnen Sophia und Anna. Dort haben wir den Abend mit ein paar Hugos und Spritzern gemütlich im Garten ausklingen lassen. Ich weiß nicht, ob ich es schon irgendwann mal erwähnt habe, aber ich LIEBE es, anderen Leuten eine Freude zu machen. Ich verschenke viiiiiel lieber Dinge, als selbst etwas geschenkt zu bekommen. Es macht mir einfach unheimlichen Spaß, Geschenke zu planen, zu besorgen und schön einzupacken. Und dann natürlich dabei zusehen, wie sich die Beschenkten beim Auspacken freuen. Gibt nichts Schöneres!


Sommerurlaub in Poreč

Im Juni habe ich, gemeinsam mit meinen Eltern, Urlaub in Kroatien gemacht. Wir hatten eine sehr schöne Woche in einem traumhaften Hotel, haben gut und viel gegessen, Sonnenuntergänge genossen und uns tagsüber im Meer und im Pool abgekühlt. Gleich beim Runterfahren waren wir in Novigrad und sind dort durch die Stadt geschlendert. Außerdem haben wir uns im Laufe der Woche Räder ausgeborgt und sind damit in die Stadt Poreč (unser Hotel lag etwas abseits) gefahren. Das Wetter war zu 95 % wirklich super, nur an einem Tag hat es geregnet und war stark bewölkt. Diesen Tag haben wir für einen Tagesausflug nach Rovinj genutzt. Dort habe ich mit meinem Papa ein total nettes Lokal entdeckt, indem wir auf der Terrasse Cocktails genossen haben – ganz abseits vom Touristen-Trubel. Hint: im Juni ist das Meer noch ziemlich frisch. Hint 2: der Pool auch.


Food is life

Daran hat sich nichts geändert. Ich esse noch immer gerne und viel. Ich habe mir vor kurzem den neuen The Italian in der Merkurcity in Wiener Neustadt angeschaut und dort das Clubsandwich probiert. Kurz zusammengefasst: Essen lecker, Bedienung furchtbar. Außerdem war ich zum ersten Mal beim Ebi auf der Mahü. Äh, wieso hat es so lange gedauert, bis ich dieses Lokal endlich getestet habe?! SO gut einfach! All you can eat, aber à la carte und alles ganz modern über ein Tablett zu bestellen. MEGA!

Da das Auswärtsessen dies aber schnell mal ins Geld geht, habe ich in den vergangenen Wochen versucht, zuhause neue Dinge auszuprobieren. In meiner Hexenküche sind dadurch zwei verschiedene Salate entstanden. Salat mit roten Rüben, Marillen, Nüssen, Feta und Basilikum und ein Rohkostsalat mit Äpfeln, Radieschen, Gurken und Karotten. Hört sich vielleicht komisch an, war aber wirklich lecker. (hat meine Mama mir zumindest versichert, hehe)


In Linz beginnt‘s

Im Juli war ich mit meiner Freundin Anna in Linz. Ich war davor noch nie in der oberösterreichischen Hauptstadt. Nun war es endlich soweit. Anna war schon mal dort und war sozusagen der Reiseführer. Wir sind mit der Westbahn gefahren, auch das ist für mich das erste Mal gewesen. Als jahrelanger (ehemaliger) ÖBB-Fahrer war es für mich ja schon fast ungewohnt, dass ein Zug mal pünktlich eintrifft. Wir haben für die Zugfahrt (rauf und retour) insgesamt 21 Euro bezahlt, was ich völlig in Ordnung finde. In Linz erreicht man vieles dann zu Fuß, bzw. mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Wir waren im ARS Electronica Center, dem „Museum der Zukunft“, danach haben wir uns die Altstadt angesehen und waren am Höhenrausch. Gegessen haben wir bei Jack the Ripperl, danach haben wir den Ausflug mit einem Eis vom Eisdieler und einem Spritzer in der Sandburg ausklingen lassen. Vielleicht schreibe ich noch einen extra Linz-Beitrag, mal sehen.


Von Dirndln, Bella Ciaos, Kühen und Zuparkern..

Im Juni habe ich mir spontan ein neues Dirndl gekauft. Ich habe zwar zwei Dirndl, das eine ist schon acht Jahre alt (passt mir aber sogar noch, haha) und das neuere von den beiden ist mir leider viel zu groß. An dem älteren habe ich mich langsam einfach satt gesehen. Mein neues Dirndl ist aus der Kinderabteilung, haha. Ich weiß ja nicht, ob es nur mir so geht, aber ich passe ohne Probleme in Kleidergröße 176, 164 … und manchmal sogar in 158, haha. Mein Dirndl habe ich ein paar Tage nach dem Kauf gleich zum ersten Mal ausgeführt.

Im Juli ist außerdem ein selbstgestaltetes T-Shirt mit der Aufschrift „BELLA CIAO“ in meinen Kleiderkasten eingezogen. Wer die letzten Life Updates aufmerksam verfolgt hat, hat vielleicht mitbekommen, dass ich total begeisterter Haus des Geldes Fan bin. Das Lied Bella Ciao ist seitdem fixer Bestandteil meiner Spotify Playlist und ich habe immer mal wieder im Internet nach einem dazu passenden Shirt gesucht. Leider wurde ich aber nie fündig, deshalb habe ich mir jetzt einfach mein eigenes Design erstellt und bei Spreadshirt drucken lassen. Falls ihr auch so ein Shirt haben wollt – das Design hätte ich noch gespeichert, haha.

Geärgert habe ich mich in den vergangene Wochen über die aktuelle Parksituation im 23. Bezirk. Ich finde vor meiner Firma nur mehr in Ausnahmefällen einen guten Parkplatz, was wirklich ärgerlich ist. Habe ich dann mal einen, werde ich so gut wie immer zugeparkt. Normalerweise habe ich aber immer noch Platz zum rausfahren. Letztens musste ich mir aber wirklich auf den Kopf greifen, ich hatte einfach nur ein paar cm Platz zum Ausparken, hinten und vorne. Großartig, ganz ganz großartig. Ich weiß nicht wie, aber ich hab es dann nach ca. 4811045 Mal hin und herschieben geschafft.

Ungewöhnliches Model

Ich habe mich heuer dazu entschlossen, bei der Werbegestaltung fürs Dorffest in meinem Heimatort zu helfen. Nachdem ich zum ersten Mal gefragt wurde, habe ich mir nur gedacht: „oook, was soll ich da bitte machen?“. Ich hätte es mir ja wirklich nicht gedacht, aber es macht mir richtig Spaß und ich hatte nach einer kurzen Überlegungszeit unzählige Ideen, die von den anderen sofort sehr positiv aufgenommen wurden und die wir jetzt schon zum Teil umgesetzt haben, bzw. gerade noch umsetzen. Unter anderem hatte ich im Juli eine Kuh vor der Kamera, haha. Mittlerweile habe ich ja wirklich schon fast alles fotografiert, vom Hund über die Katze bis hin zur Kuh.

 


Into the forest I go…

Auch so eine Zwischenüberschrift, die ich immer wieder gerne verwende. Ich liebe es einfach, wandern zu gehen. Als dann meine österreichische Lieblings-Instagrammerin Sabrina von berosagogreen Bergfex Pro Versionen an ihre Follower „verschenkt“ hat, habe ich natürlich nicht lange gezögert und mich sofort angemeldet. Um die App zu testen, bin ich dann mit meiner Freundin Anna in Richtung Großer Sonnleitstein aufgebrochen. Wie sagt man so schön? The best view comes after the hardest climb. Einer der abgedroschensten Sprüche ever, haha, aber in dem Fall doch sehr zutreffend. Der Ausblick vom Sonnleitstein war einfach einmalig! Aja und by the way: die App ist wirklich praktisch, unseren Rückweg haben wir dank dem Tracking von Bergfex problemlos gefunden. Handynetz hatten wir dort nämlich überhaupt keines.

 


Ohrwurm des Monats:  CORDULA GRÜN 

What’s up next?

FREQUENCY olé! Im August geht es für mich auf mein allererstes Festival überhaupt. Ich freue mich ja schon jetzt wahnsinnig darauf, vier Tage nur Katzenwäsche zu machen.  Nein, natürlich nicht. Mir graust jetzt schon, haha. Aber das Line-Up am heurigen Frequency Festival ist einfach zu gut, um nicht hinzufahren. Trailerpark, Macklemore, Tom Walker, Walk off The Earth, Kygo, Bastille, Imagine Dragons und und und – I’M IN LOVE! Ich wünsche euch einen tollen Start in den August und hoffe, dass wir uns schon bald wieder lesen.