Life Update: August

Im August war es still am Blog. Ich versuche bei jedem Life Update am Anfang des Beitrags zu erklären, wieso, weshalb, warum. Aber eigentlich ist dies total unnötig, denn ich habe den Blog ja immer nur als Hobby betrachtet, tue ich auch jetzt noch. Zum Glück muss ich ihn nicht mit Zwang wöchentlich mit Beiträgen befüllen. Habe ich etwas zu sagen, dann tue ich es auch. Habe ich nichts zu sagen oder einfach keine Zeit und Lust zum Beiträge schreiben – na dann ist das eben auch so. Ich werde in Zukunft also nicht mehr mit irgendwelchen daher gestammelten Sätzen erklären, wieso es mal wieder still war. (: Und ja, mir ist bewusst, dass der August schon laaange vorbei ist, ich habe aber trotzdem einige Fotos gesammelt und ein paar Sachen erlebt, die ich in diesem Life Update gerne festhalten möchte. Verglichen mit den bisherigen Life Updates war der vergangene Monat aber eher ruhig. Das war mein August:

summer lovin‘

Im August habe ich die Temperaturen genutzt und den Sommer in vollen Zügen genossen. Egal ob bei einem Spritzer am Donaukanal, mit dem ein oder anderen Eis zuhause, beim Entspannen am Balkon-Dschungel meiner Mama, bei der City Wave am UCI Parkplatz (Pflichttermin what else?) oder bei abendlichen Spaziergängen über Blumenfelder. Im Urlaub war ich ja schon Ende Juni, den August habe ich also nur mehr zuhause verbracht. Macht aber nichts, auch dort ist es schön. Fad ist mir nicht gewesen, was ihr an den folgenden Punkten merken werdet.

 


Freunde-Zeit

Dieser Punkt wiederholt sich eigentlich jeden Monat. Ich verbringe sehr gerne und sehr viel Zeit mit meinen Freundinnen, das hat sich – na no na ned – auch im August nicht geändert. Im Sommer finden bei uns in der Umgebung viele Festl statt, natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, hier und da vorbei zu schauen. In 99 % aller Fälle hat vor diesen Fotos folgende Unterhaltung stattgefunden: „Wah, wir schauen so schirch aus, schau ma afoch blöd, dann geht’s, ok?“ – ein Satz, der einfach dazu gehört bei uns, haha. Und in 99 % aller Fälle ist unser „Blödschauen“ nicht mehr und weniger als das achso-leiwande Duckface. #sehrfesch

August Life Update

 


Hike more, worry less

Gemeinsam mit meiner Freundin Stefanie habe ich im August etwas Verrücktes gemacht. Wir haben uns dazu entschlossen, den Sonnenaufgang vom Further Gaissteinberg aus anzusehen. Wie ihr euch vielleicht denken könnt, mussten wir dafür sehr früh aufstehen. Als mein Wecker um 04:30 läutete, habe ich mir kurz gedacht: „Oh Gott, was machen wir eigentlich?“. Am Beginn unserer Wanderung war es noch stockfinster, wir haben mit unseren iPhones geleuchtet. Oben beim letzten Abschnitt der Wanderung angekommen, konnten wir bereits etwas mehr sehen und am Gipfel haben wir dann sogar noch ca. 15 Minuten auf den tatsächlichen Sonnenaufgang gewartet – wir waren schneller, als erwartet, hehe. Es war wirklich wunderschön und wir haben es kein bisschen bereut, so früh aufgestanden zu sein!

Außerdem war ich mit meinen Eltern spontan am Peilstein. Im Herbst gefallen mir Spaziergänge hinauf zum Peilstein(haus) besonders gut. Vorne bei den Felsen hat man dann immer einen schönen Ausblick über die Umgebung und die Herbstfärbung der Bäume. Im August waren die Blätter zwar noch grün, schön war der spontane Spaziergang aber trotzdem. Vor allem wegen dem Stück Apfelstreuselkuchen, das ich danach beim Peilsteinhaus bestellt habe. Food is life, haha.

 


Food is life

Bleiben wir gleich beim Thema Essen. Im August habe ich zum ersten Mal Glückskese selber gebacken. Das war eigentlich gar nicht ganz so einfach, denn man muss schnell sein und kann nicht den ganzen Teig aufeinmal backen. Doch von Anfang an: zuerst habe ich mir kleine Botschaften und Sprüche ausgedruckt und diese gefaltet. Dann wird der Teig zubereitet und anschließend gebacken. Beim Backen habe ich immer nur sechs „Kreise“ auf einem Blech gemacht. Warum? Zum Falten muss der Teig weich sein, das ist er aber nur genau nach dem Backen. Einmal aus dem Rohr herausen, trocknet er sehr schnell aus. Hätte ich das gesamte Blech voller Teigkreise, wird mir die Hälfte davon in der Zwischenzeit des Faltens hart und ich könnte keine Botschaften mehr darin verstecken. Übung macht den Meister – nach dem ersten Durchgang war ich schon schneller und geschickter.

Würde man mich fragen, was mein „Comfort Food“ ist, dann würde meine Antwort lauten: das Essen von meiner Oma. Egal was, Hauptsache es ist von Oma. Sie kann halt einfach wirklich gut kochen und da ich mir selbst selten Hausmannskost zubereite, genieße ich es umso mehr, wenn Oma mal für mich mitkocht. Keinen Hunger haben gibt es bei ihr sowieso nicht und egal wie voll man schon ist, einmal bekommt man immer noch nach. Im August gab Zucchini Cordon Bleu, Petersilerdäpfel, Kompott und Grießschmarren.

 


Frequency Festival

Im August war ich mit meiner Freundin Anna am Frequency Festival in Sankt Pölten. Ich habe bereits einen eigenen Beitrag dazu verfasst, diesen findet ihr hier. In diesem Beitrag gehe ich deshalb nur kurz darauf ein: es war ekelhafter als erwartet aber die Musik und das Feeling waren‘s wert! Ob ich nochmal auf einem Festival campen werde, weiß ich jedoch nicht, haha.

 


Was sonst so los war

Am Frequency habe ich das erste Mal Würfelpoker gespielt. Ich weiß nicht, wieso es so lange gedauert hat, dass ich dieses Spiel für mich entdecke. Kurz danach haben wir uns zuhause ein Würfelpokerset zugelegt. Am Anfang noch ohne Würfelbrett, stattdessen musste ein Kuchenteller von Oma herhalten, haha. Mittlerweile sind wir aber voll ausgestattet und haben schon unzählige Runden gespielt. Statt am Abend vor dem Fernseher zu liegen, spielen wir jetzt meistens alle gemeinsam Würfelpoker. I LIKE!

Im August habe ich einen Großteil meiner Freizeit damit verbracht, mich um den Online-Werbeauftritt des Dorffests meiner Heimatgemeinde zu kümmern. Ich habe mir Texte überlegt und am Computer abgetippt, war bei Besprechungen und habe Fotos gemacht und bearbeitet. Beklagen möchte ich mich damit aber nicht, es hat mir Spaß gemacht und sollte sich mir die Gelegenheit nächstes Jahr wieder bieten, sage ich bestimmt nicht nein.

UND BIG NEWS: bei Interspar kann man seit August Schilerol kaufen. Schilerol ist eines meiner absoluten Lieblingsgetränke! Aufgespritzt mit Wasser und einer Scheibe Zitrone ist er das ideale Sommergetränk. Bis vor kurzem konnte man die Flaschen nur online beim Abfüller kaufen, ich freue mich also, dass er endlich in einem herkömmlichen Getränkeregal zu finden ist.

 


Ohrwurm des Monats:  High Hopes – Panic! at the disco  ♫


What’s up next?

In nächster Zeit habe ich keine besonderen Dinge geplant, ich werde einfach den Herbst genießen und schauen, was sich ergibt. Ich freue mich schon auf Herbst-Spaziergänge mit meiner Mama und auf Netflix-Abende mit Tee und in einer dicken Decke eingewickelt. Ich liebe den Sommer, der Herbst ist für mich aber mindestens genauso schön. Generell bin ich ein Fan jeder Jahreszeit und könnte mich auf die Schnelle für keine der vier Zeiten entscheiden. Ich wünsche euch einen schönen restlichen September, wir lesen uns bald wieder.