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Knuspriges Granola mit Lucuma

30. August 2017

Granola ist eine Müslivariante, die an das handelsübliche Knuspermüsli erinnert. Schaut man sich die Zutaten von gekauften Müslis an, merkt man schnell: naja, so wirklich gesund is das aber nicht! Der größte Unterschied zwischen Granola und gekauftem Müsli? Beim selbstgemachten Granola wird auf alle ungesunden Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel Industriezucker, komplett verzichtet und man kann sich alle Zutaten ganz nach dem eigenen Geschmack zusammenstellen. Für hagliche Menschen, ich weiß, dass ihr da draußen seid, also perfekt! Mit Rosinen kann man dich jagen? Dann lass sie weg. Du magst keine Kokosflocken? Dann lass sie weg. Du bist allergisch auf Walnüsse? Dann lass sie weg. Ihr versteht das Prinzip, oder?

Ich bin gerade dabei, meine Küche auszuräumen und bin in meinen Schränken auf unzählige Packungen Haferflocken, Nüsse und Kerne gestoßen. Schnell habe ich bemerkt, dass sich all diese Zutaten (Walnüsse, Mandelblättchen, gepuffter Amaranth, Leinsamen…) perfekt für die Zubereitung von Granola eignen. Ich zeige euch heute eine wirkliche Luxusvariante, quasi den Ferrari unter den Granolas. Der Vergleich passt vom Preis her auch ganz gut, wie ihr wisst sind Superfoods, Nüsse etc. gar nicht so billig haha. Und außerdem, so viele Zutaten braucht man eigentlich nicht, um ein leckeres Knuspergranola zu zaubern. Im Prinzip genügen schon Haferflocken, Nüsse, Sonnenblumenkerne, Kokosnussöl und Honig. Nüsse kaufe ich im Supermarkt immer gerne in der Backabteilung. Dort sind sie meistens um einiges günstiger!

Für das Granola braucht ihr:
  • 5 EL Kokosöl, flüssig
  • 3 EL Ahornsirup
  • 155 g Haferflocken
  • 50 g Mandeln, gehobelt
  • 50 g Walnüsse, gehackt
  • 30 g Kürbiskerne
  • 30 g Leinsamen
  • 12 g Amaranth, gepufft
  • 30 g Kokoschips
  • 2 EL Ibex Lucumapulver
  • ½ TL Zimt
  • 1 Prise Salz

 

So geht’s:

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. In einem Topf erhitzen wir das Kokosöl gemeinsam mit dem Ahornsirup. Kokosnussöl ist ja bei Zimmertemperaturen normalerweise fest, den Schritt mit dem Erhitzen könnt ihr euch allerdings sparen, wenn es in eurer Küche 30 Grad hat. Dann ist das Kokosöl nämlich bereits flüssig. Währenddessen geben wir die Haferflocken, Mandeln, gehackten Walnüsse, Kürbiskerne, Kokoschips, Leinsamen, den gepufften Amaranth und den Zimt gemeinsam mit 2 EL von unserem Lucumapulver in eine Schüssel. Danach gießen wir vorsichtig die flüssige Kokosöl- Ahornsirupmischung drüber und mischen alles ordentlich, bis keine großen Klumpen mehr vorhanden sind. Backpapier auf ein Blech legen und die Masse gleichmäßig darauf verteilen. Das Backblech ins Rohr schieben und so lange backen, bis der gewünschte Knusper- und Bräunungsgrad erreicht ist. Das dauert, je nach Ofen, ca. 20 bis 30 Minuten.

Tipp: das Granola immer im Auge behalten, es darf nicht anbrennen! Nach der Hälfte der Backzeit könnt ihr das Granola mit einem Löffel durchmischen, damit auch wirklich alles schön knusprig und braun wird. Und merke: BRAUN! Nicht SCHWARZ! So schnell könnt ihr gar nicht schauen, ist euer Granola auch schon total verbrannt. Macht also vielleicht nicht tausend andere Dinge nebenbei, sondern nehmt euch wirklich Zeit, um das Granola im Auge zu behalten. Das Granola nach dem Backen vollständig abkühlen lassen und in einem Vorratsglas aufbewahren. Außerdem gut zu wissen: das Granola wird erst durch das Abkühlen fest! Bist du ein komisches Wesen, das Rosinen gerne isst? Kann man dich mit getrockneten Früchten nicht jagen sondern eher locken? Dann würde ich dir empfehlen, die getrocknete Cranberries oder Rosinen nicht mitzubacken, sondern erst nach dem Backen dazuzugeben. Und natürlich bitte nicht ganz ernst nehmen, also meine Empfehlung schon, aber nicht meine Witze. Ich bin auch ein komisches Wesen, das Rosinen gerne isst haha.

 

P.S.: welchen scharfen Augen ist aufgefallen, dass auf den Fotos keine Kokoschips sind? Die habe ich nämlich vergessen dazuzugeben. 😛

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