Vor kurzem besuchte ich mit der lieben Lisa von lisaswonderland das IKI Wien. Ich halte meine Augen auf Social Media Seiten (speziell bei Essensfotos) immer offen und freue mich sehr, wenn ich neue Lokale entdecke, die mir schon auf den ersten Blick gefallen. So war es auch beim IKI, das ich zufällig beim Scrollen durch meinen Instagram Feed entdeckt habe. Nach einem gemeinsamen Fotoshooting entschieden wir uns also für das IKI am Erste Bank Campus beim Wiener Hauptbahnhof. Das IKI Wien hat mich sofort an Mochi erinnert, wohl eines DER Sushi Lokale Wiens. Und siehe da, dieser Vergleich ist nicht von weit hergeholt, denn das IKI wurde in Kooperation mit den Mochi-Machern eröffnet. Diese haben das Lokal konzipiert, ihre Rezepturen für die diversen Saucen, den Sushi-Reis und die mega leckeren Spicy Rolls preisgegeben und sich nebenbei auch um das Outfit der Mitarbeiter gekümmert.


Anreise

Ein wichtiger Hinweis: das IKI hat nur unter der Woche geöffnet, am Wochenende steht man leider vor verschlossenen Türen. Das Lokal befindet sich am Erste Bank Campus beim Wiener Hauptbahnhof. Das Lokal dient als eine der Kantinen der Bankmitarbeiter, ist aber ZUM GLÜCK für alle zugänglich. Am Erste Campus steht eine Parkgarage für alle Besucher zur Verfügung. Öffentlich erreicht man das Lokal am besten mit der U1, Station Südtirolerplatz. Ein paar Gehminuten entfernt befindet sich das Belvedere, dessen dazugehöriger Garten bei Schönwetter zu einem Verdauungsspaziergang einlädt.


Ambiente

Mit seiner offenen langgestreckten Küche lässt sich das IKI wohl am besten als stylische Kantine mit Wohlfühlambiente beschreiben. Das Lokal über zwei Etagen angelegt und somit wirklich riesig. Trotzdem würde ich eine Reservierung, vor allem zur Mittagszeit, sehr empfehlen. Warum? Naja, die Mitarbeiter der Erste Bank wissen eben auch was gut ist, hehe. Reservieren könnt ihr ganz einfach online. So beschreibt sich das IKI selbst:

„IKI“ beschreibt eine Lebenshaltung nach einem ästhetischen Ideal Japans. Es vereint Eigenschaften wie anspruchsvolle Urbanität und Raffinesse mit weltgewandter Klugheit und dem Flair eines Lebemanns bzw. einer Lebefrau. Iki zu sein bedeutete „anspruchsvoll zu sein, jedoch nicht übersättigt, unschuldig aber nicht naiv“


Auswahl

Die Speisekarte im IKI Wien ist perfekt! Nicht zu groß und nicht zu klein, sodass man nicht ewig überlegen muss, bis man zu Entscheidung gelangt. Ich bin ein Fan von übersichtlichen Speisekarten, da ich mich bei einem 20-seitigen Speisenangebot meistens für das falsche entscheide. Daumen hoch also für die Karte! Die Speisekarte umfasst sowohl Sushi Rolls, Reisschüsseln, Nudelsuppen, Vorspeisen und Beilagen (Edamame!), Salate als auch ein kleines Angebot an Desserts. Außerdem gibt es von 11:00 bis 14:30 Uhr immer zwei wöchentlich neu zusammengestellte Bento-Boxen als Mittagsmenü.

Review IKI Wien


Essen & Trinken

Möglicherweise ist die Essensauswahl ein wenig eskaliert haha, Am liebsten hätte ich ja einmal alles bestellt. Da das aber natürlich eher schwierig ist, haben wir uns schließlich für eine gemeinsame Vorspeise, bestehend aus der Crispy Garden Sushi Roll (10,50 €) und Edamame (4,50 €), entschieden. Die Sushi Rolls sind wirklich die ALLERBESTEN, die ich JEMALS gegessen habe! SO GUT! Als Hauptspeise habe ich mich für Tofu Curry Don (10,50 €) entschieden, eine Reisschale mit japanischem Curry, Tofu, Brokkoli Erdnüssen und Koriander. Getrunken habe ich eine selbstgemachte Himbeer-Basilikum Limonade (= ur lecker!). Der Preis der Limonade liegt bei 4,50 € für 0,5 l.

Review IKI WienReview IKI Wien


Service

Das Service im IKI lässt keine Wünsche offen! Ungelogen, ich glaube, ich habe noch nirgends so ein nettes und zuvorkommendes Service-Team angetroffen! Sofort beim Betreten des Lokals wird man vom Service zu einem Tisch geführt und bekommt die Karte überreicht. Keine 5 Minuten nach unserer Bestellung hatten wir die ersten Speisen am Tisch. Wir hatten zuerst eine Vorspeise und sobald diese gegessen war, kam ein Mitarbeiter und fragte uns, ob wir eine Pause machen wollen, oder gleich mit der Hauptspeise weiter. Beim Abservieren der Hauptspeisenteller, die nicht ganz leer waren, fragte mich der Kellner grinsend, ob ich denn satt sei oder es mir nicht geschmeckt hat, ich solle ehrlich sein. Ich war natürlich einfach nur komplett satt, wie immer war die Gier größer als der Hunger, haha. Wir wollten uns die Rechnung aufteilen, da wir uns ja gemeinsam die Vorspeisen bestellt haben. Das war überhaupt kein Problem, der Mitarbeiter schlug uns sogar die Möglichkeit vor, den Betrag einfach genau in der Mitte aufzuteilen. Wir konnten die eine Hälfte bar und die andere per Bankomat bezahlen, komplett ohne Murren. Beim Verlassen des Lokals wurde uns sogar die Tür aufgemacht und -gehalten, wir waren begeistert!


Preise

Schwierig, schwierig! Man muss die Preise im IKI von zwei Seiten aus betrachten. Für ein hippes asiatisches Szenelokal sind die Preise durchaus angemessen. Betrachtet man das IKI aber als Kantine, dann erscheinen die Preise womöglich doch etwas hoch. Das Angebot von Hauptspeisen unter 10 € ist eher schmal. Dennoch finde ich die Preise stimmig. Und bevor ich es vergesse, ich sage es ja bei meinen Restaurant Reviews immer wieder dazu: die Getränkepreise scheinen am ersten Blick zwar hoch, man zahlt aber in jedem Wiener Szenelokal etwa gleich viel für selbstgemachte Limonaden, Sodas und Säfte. Aus diesem Grund


Zusammenfassung: IKI Wien

Ich bin überzeugt! Das Lokal sieht toll aus und ist einfach zu erreichen, die Servicekräfte sind MEGA freundlich und nicht zuletzt schmeckt natürlich auch das Essen hervorragend und ist zusätzlich sehr Instagram-worthy, hehe. Ich kann das IKI nur weiterempfehlen und möchte das Lokal auf jeden Fall im Sommer nochmal besuchen und draußen sitzen!


Öffnungszeiten

Montag bis Freitag von 11:00 bis 23:30 Uhr
Iki, Erste Campus, Am Belvedere 1, 1100 Wien
Tel. 01/50 100 136 00