Happy Birthday to me!  Heute feiere ich meinen 23. Geburtstag. Das erste Viertel-Jahrhundert rückt immer näher und näher und jedes Jahr an meinem Geburtstag stelle ich mir die gleichen Fragen: Hast du dich verändert und hast du etwas gelernt? Normalerweise lautet die Antwort eigentlich immer „nein“, heuer fällt sie aber irgendwie anders aus. Meiner Meinung nach habe ich im vergangenen Jahr nämlich sehr viel gelernt. Aus diesem Grund möchte ich euch heute 6 beschissene Dinge verraten, die ich in meinem 22. Lebensjahr gelernt habe. Nicht falsch verstehen, im Nachhinein habe ich natürlich bemerkt, dass sich all diese beschissenen Dinge gelohnt haben und sich irgendwann doch noch zum Positiven gewendet haben. 🙂

6 beschissene Dinge

 

6 beschissene Dinge, die ich mit 22 Jahren gelernt habe:

 

1. Menschen kommen und gehen

Im vergangenen Jahr habe ich mehrmals die Erfahrung gemacht, dass man sich 1) auf kaum jemanden verlassen kann und 2) dass Menschen genauso schnell wieder aus deinem Leben verschwinden können, wie sie gekommen sind. Gelernt habe ich auch, dass man dagegen absolut nichts tun kann. Hört sich vielleicht sehr negativ und traurig an, aber ich wage mich zu behaupten, dass ich auch gelernt habe, dass es leider wirklich (fast) keinen Menschen gibt, ohne den man absolut und partout nicht leben kann. Man gewöhnt sich daran, dass sich Menschen dazu entscheiden, aus deinem Leben zu verschwinden. Und irgendwann ist man ihnen vermutlich sogar dankbar dafür. Nicht jeder, den du verlierst, ist ein Verlust.

6 beschissene Dinge

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2. Du bekommst nicht immer das, was du gibst

You get what you give, oder wie sagt man so schön? Blödsinn sag ich euch, absoluter Blödsinn sogar. Das vergangene Jahr hat mir gezeigt, dass man definitiv nicht alles, was man gibt, auch zurückbekommt. Du kannst alle deine Bemühungen, deine Zeit, dein Herzblut in jemanden stecken, der sich aber auf der anderen Seite nie um dich bemüht. Du wirst verlieren und verletzt werden. Manche Leute werden dich einfach nie schätzen, egal wie sehr du dich bemühst.

6 beschissene Dinge

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3. Menschen ändern sich nicht

Ich habe gelernt, dass sich Menschen einfach nicht ändern. Wesentliche Charaktereigenschaften bleiben einfach immer erhalten, meistens die schlechten. Ich hätte alles tun können (was ich zum Teil auch gemacht habe) und hätte es dennoch niemals geschafft, Menschen zu verändern.

– Quelle: https://www.azquotes.com


4. Manchmal muss man fallen, bevor man wieder aufstehen kann

In meinem 22. Lebensjahr habe ich gelernt, dass man manchmal einfach ordentlich auf die Fresse fliegen muss, um nachher wieder aufstehen und weitermachen zu können. Besser weitermachen als vorher, versteht sich. Manchmal muss das bisherige Leben in Stücke zerbrechen, um so die Chance zu bekommen, es wieder neu zusammenzusetzen. Dadurch lernt und wächst man einfach unglaublich und solche „Hinflieger“ gehören einfach dazu und lassen sich oft nicht vermeiden. Ein kleiner Vergleich: jeder hatte doch schon mal einen blauen Fleck, weil er zuhause gegen ein bestimmtes Kastl gekaufen ist, oder? War ein dummer Fehler, hat kurz wehgetan, doch ist der Schmerz geblieben? Nein. Werden wir an dieser Stelle beim nächsten Mal wieder anlaufen? Vermutlich nicht, wir passen jetzt bestimmt besser auf.

Quelle: http://www.liveyourpurposewithdina.com


5. Gewohnheit und Bequemlichkeit brechen dir das Genick

Man darf nie an Dingen festhalten, nur weil man daran gewohnt ist und sie bequem sind. Bequemlichkeit und Gewohnheit können einem in manchen Fällen das Genick brechen. Ich habe im vergangenen Jahr einige einschneidenden Entscheidungen getroffen, die im Nachhinein betrachtet dringend notwendig waren, sei es beruflich oder privat. Klar hat man am Anfang Angst, etwas zu verändern. Doch man wird daran wachsen. Hierzu habe ich diesen Beitrag verfasst.

Quelle: https://www.pinterest.com


6. Nicht jeder Mensch hat ein gutes Herz

Bist du eine fürsorgliche und liebevolle Person, die nie jemandem wehtun möchte, dann erwartest du dir von anderen das gleiche. Tja, Pustekuchen. Ich musste feststellen, dass nicht jeder ein gutes Herz hat und es definitiv nicht jeder gut mit dir meint. Der Topf in der Gerüchteküche beginnt schnell zu brodeln, vor allem, wenn Leute, die null Ahnung haben, aber glauben, alles zu wissen, die Köche sind. Über Konsequenzen machen sich diese Menschen natürlich keine Gedanken. Ich habe gelernt, dass es wesentlich einfacher ist, diese Menschen einfach komplett aus dem Leben zu streichen. Man ärgert und kränkt sich dadurch wesentlich weniger. Erstaunlicherweise ist es mir in diesen Fällen immer extrem leicht gefallen, diese Personen einfach aus meinem Leben „rauszuschneiden“. Diese Personen haben mir aber schließlich auch selbst die Schere in die Hand gedrückt. Eines darf man nie vergessen:

6 beschissene Dinge

Quelle: https://spruch-des-tages.eu


So, das waren sie, 6 beschissene Dinge, die ich mit 22 Jahren gelernt habe. Jeder einzelne Punkt hat mich weitergebracht und mich wachsen lassen. Dennoch wäre ich froh gewesen, wenn mir manche dieser Dinge erspart geblieben wären. Mein 22. Lebensjahr hatte natürlich nicht nur negative Seiten, es gab auch unglaublich viele schöne Erlebnisse, für die ich sehr dankbar bin. Ich bin gespannt, was mein 23. Lebensjahr für mich bereit hält und werde an meinem Geburtstag heute die Sonne genießen und den Tag dann bei einem Abendessen im El Gaucho Steakhouse gemütlich ausklingen lassen. Cheers und bis zum nächsten Mal!